Heilpraktikerin Carmen Jagiella | Naturheilkunde Dresden | Erfolgsrate von Chemotherapien nach 20 Jahren Forschung liegt im Durchschnitt bei 2,2 Prozent!
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Erfolgsrate von Chemotherapien nach 20 Jahren Forschung liegt im Durchschnitt bei 2,2 Prozent!

Erfolgsrate von Chemotherapien nach 20 Jahren Forschung liegt im Durchschnitt bei 2,2 Prozent!

In der Zeitschrift „Clinical Oncology“ erschien vor kurzem ein Artikel von drei australischen Professoren mit dem Titel (1):
„The Contribution of Cytotoxic Chemotherapy to 5-year Survival in Adult Malignancies.“
Darin werden die Daten klinischer Studien mit Chemotherapien der letzten 20 Jahre in Australien und den USA in einer Übersicht untersucht. Das Ergebnis ist gelinde ausgedrückt niederschmetternd:
Obwohl in Australien gerade mal 2,3 % und in den USA sogar nur 2,1 % aller Patienten von einer Chemotherapie in Bezug auf das 5-jährige Überleben profitieren, wird trotzdem Krebspatienten immer noch angeraten, genau diese Therapien zu machen.
Insgesamt wurden die Daten von 72.964 Patienten in Australien und 154.971 Patienten in den USA ausgewertet, die alle Chemotherapien erhielten. Die Autoren fragen zu Recht, wie es möglich ist, dass eine Therapie, die so wenig zum Überleben von Patienten in den letzten 20 Jahren beigetragen hat, gleichzeitig so erfolgreich in den Verkaufsstatistiken sein kann.

Diese Review-Ergebnisse scheinen die Ergebnisse von U. Abel (Biometriker aus dem Deutschen Krebs Forschungs Zentrum, DKFZ) (1990) zu bestätigen. Abel kommt zu dem Ergebnis, dass auf der Basis seiner Recherchen bis 1990 – mit Ausnahme des kleinzelligen Bronchial-Karzinoms – die mittlere Überlebensdauer bei fortgeschrittenen Tumoren unter der Chemotherapie mit Placebo vergleichbar ist (Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse aus seinem Buch bei Dr. W. Wedekind). Leider wurde dieser These – soweit ich weiß, keine Aufmerksamkeit geschenkt und hatte deshalb keine Konsequenzen.

Mit den neu (1) vorgelegten Review-Ergebnissen (1) sollten diese Thesen einer harten Prüfung auf Richtigkeit unterzogen werden, um Krebs-Patienten hinsichtlich der Chemotherapie valide und wissenschaftlich besser transparent beraten zu können.

Eine Alternative scheint in der Cell Symbiosis Therapie nach Dr. H. Kremer gegeben zu sein (sehr gute Einzelfallberichte). Hier ist auf eine baldige erste Studie mit guten Ergebnissen zu hoffen. Für den Patienten bleibt derweil nur übrig, aus den bisherigen Erfahrungs- und Forschungs-Daten sich unter der Supervision eines verantwortlichen Therapeuten sich für die für ihn beste Therapieform zu entscheiden. Eine Garantie für den Erfolg kann zur Zeit nicht gegeben werden (3).

Insgesamt ist eine ethisch und methodisch saubere Prüfung der Behandlung insbesondere von fortgeschrittenen Krebs-Patienten zu fordern. Dies ist ein Aufgabe der Wissenschaft. Den Patienten bleibt nur, den beratenden ärztlichen Therapeuten nach der wissenschaftlichen Basis für deine Chemotherapie zu fragen und ihm bei Chemo diese Publikation (1) vorzulegen.
(1) Morgan G, Ward R, Barton M. Der Beitrag zytotoxischer Chemotherapie zur Überlebensrate nach 5 Jahren bei Malignomen von Erwachsenen. Clin Oncol (R Coll Radiol). 2004 Dec;16(8):549-60. Review. (Übersetzung W. Wedekind)
Department of Radiation Oncology, Northern Sydney Cancer Centre, Royal North Shore Hospital, Sydney, NSW, Australia. gmorgan1@bigpond.net.au.
ZIELE: Die Debatte über die Finanzierung und die Verfügbarkeit zytotoxischer Arzneimittel stellt Fragen zum Beitrag einer kurativen oder adjuvanten zytotoxischen Chemotherapie zum Überleben erwachsener Krebspatienten.
MATERIALIEN UND METHODEN: Wir führten eine Literatursuche nach randomisierten klinischen Studien durch, die über 5-Jahres-Überlebensraten berichteten, die allein auf einer zytotoxischen Chemotherapie bei Malignomen von Erwachsenen beruhten. Die Gesamtzahl von neu diagnostizierten Krebspatienten für 22 größere Malignome bei Erwachsenen wurde aus den Krebsregister-Daten in Australien und aus den Daten der Überwachungs-Epidemiologie und den End-Ergebnissen in den USA für 1998 bestimmt. Für jede Malignität war die absolute Zahl von der Chemotherapie zu profitieren, das Produkt von (a) der Gesamtzahl der Personen mit jener Malignität; (b) der Anteil oder die Subgruppe(n) jener Malignome, die einen Nutzen zeigten; und (c) die prozentuale Zunahme im Überleben von 5 Jahren, die allein auf zytotoxischer Chemotherapie beruhten. Der gesamte Beitrag war die gesamte Summe der absoluten Zahlen, die einen 5-Jahres-Überlebensvorteil zeigten, ausgedrückt als Prozentsatz für die 22 Malignome.
ERGEBNISSE: Der gesamte Beitrag der kurativen und adjuvanten zytotoxischen Chemotherapie im 5-Jahres-Überleben bei Erwachsenen beträgt geschätzt 2.3 % in Australien und 2.1 % in die USA.
FAZIT: Weil die relative 5-Jahres-Überlebensrate für Krebs in Australien jetzt über 60 % beträgt, wird deutlich, dass die zytotoxische Chemotherapie nur einen kleineren Beitrag zum Krebsüberleben beisteuert. Um die Finanzierung und Verfügbarkeit von Arzneimitteln, die in einer zytotoxischen Chemotherapie eingesetzt werden, zu rechtfertigen, ist eine rigorose Auswertung des Kosten-Nutzen-Profils und die Auswirkung auf die Lebensqualität durch diese Arzneimittel dringend erforderlich.

(2) Eine kurze Zusammenfassung der tabellarischen Ergebnisse von (1) können Sie bei mir per email-attachment anfordern
(File: usa20australien.pdf).
(3) eine schriftliche Mitschrift des Vortrages zur Cell Symbiosis Therapie nach Dr. H. Kremer können Sie bei mir per email-attachment anfordern.