Heilpraktikerin Carmen Jagiella | Naturheilkunde Dresden | Sauerstoff-Ozon-Therapie
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Sauerstoff-Ozon-Therapie

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Sauerstoff-Ozon-Therapie

Die Sauerstoff-Ozon-Therapie ist eine systemorientierte Behandlung mit einer schnellen und effizienten Wirksamkeit. Sie setzt sich zusammen aus einer Kombination von ozoniertem Sauerstoff, Vitaminen, Mineralstoffen, homöopathischen Präparaten und Eigenblut. Die Sauerstoff-Ozon-Therapie stärkt nachweislich das Immunsystem, indem die Botenstoffe der weißen Blutkörperchen (Interleucine) und bestimmte Abwehreiweiße (Immunglobuline) dosisabhängig zunehmen.

 

Medical Ozon

  • schmerzlindernd
  • regenerierend
  • immunregulierend
  • durchblutungsfördernd
  • Ohne Sauerstoff kein Leben! Jede lebende Zelle benötigt für ihren Stoffwechsel Sauerstoff. Wenn Sauerstoff fehlt, stirbt die Zelle ab.

Ozon ist Sauerstoff in seiner energiereichsten und aktivierten Form.

Sauerstoff = Powerstoff

Was bewirkt der Sauerstoff im alltäglichen Leben

Jede menschliche Zelle benötigt zu Ihrem Stoffwechsel Sauerstoff. Fehlt dieser, so stirbt die Zelle. Ozon ist eine besondere Abwandlung des Elements Sauerstoff und liegt in einer besonders aktiven Form vor, nämlich mit 3 Atomen Sauerstoff. Ozon hat dadurch eine sehr hohe Oxidationswirkung und wird deshalb als Aktivsauerstoff bezeichnet

Medizinisches Ozon wird aus reinem Sauerstoff auf dem Wege der stillen elektrischen Entladung erzeugt (1857 erstmals durch Werner v. Siemens) und als Ozon-Sauerstoff-Gemisch in exakter Konzentration und Dosierung eingesetzt.

Was bewirkt Ozon beim Menschen?

  • es hemmt Entzündungen und reduziert dadurch Schmerzen
  • es fördert stark die Durchblutung
  • es steigert die Immunabwehr (in niedriger Dosierung)
  • es hemmt das Immunsystem (in hoher Dosierung)
  • es regeneriert den Stoffwechsel
  • es verbessert die Zellatmung
  • es hilft der Leber wesentlich bei der Entgiftung
  • es ergänzt die „Biologische Krebsbehandlung“
  • es baut verstärkt Fette (Cholesterin und Triglyceride) ab. Diese Fette sind bekanntlich ein wichtiger Schädigungsfaktor für die Blutgefäße (Herzinfarkt und Schlaganfall!).
  • es verbessert den Stoffwechsel der Zellen, den Motor der gesamten Energiegewinnung des Körpers wesentlich.
  • es baut den Harnsäurespiegel, den Gichterzeuger und Schädigungsfaktor für die Gefäße ab und senkt ihn deutlich.
  • es verbessert den Blutfluß, reduziert die Verklumpung der roten Blutkörperchen deutlich und verbessert damit den Sauerstofftransport, baut Durchblutungstörungen ab und verhindert neue Störungen.
  • es tötet Pilze. Daher die positive Wirkung bei sonst therapieresistenten Pilzinfektionen verschiedenster Lokalisation.
  • es vernichtet Viren. Daher der hocheffektive Einsatz bei viralen Infekten, wie auch bei der Hepatitis oder beim Herpes simplex.
  • es vernichtet Bakterien. Dadurch und durch die bessere Durchblutung Reinigung von schmierig-eitrigen Wunden, Furunkeln, etc.

In welchen Formen kann Ozon verabreicht werden?

  • Große Eigenblutbehandlung (GEB)
    Ca. 50 – 100 ml Venenblut wird in eine Vakuumflasche entnommen und mit der erforderlichen Ozonmenge durchperlt. Die Mischung wird danach sofort als Eigenblut-Transfusion wieder verabreicht.
  • Intraartikuläre Injektion
    Unter sterilen Bedingungen wird die erforderliche Menge Ozongas mit einer extrem dünnen Kanüle in das zu behandelnde Gelenk injiziert.
  • Infiltration
    Kleine Mengen Ozongas werden mit einer dünnen Kanüle in Muskelverspannungen, in Hüllgewebe von Sehnen oder Triggerpunkte infiltriert.
  • Rektale Insuflation (Darminsuflation)
    Über einen dünnen und weichen Kunststoffkatheter wird eine kleine Menge Ozongas in den Darm verabreicht.
  • Kleine Eigenblutbehandlung (KEB)
    5-10 ml Venenblut werden mit Ozon vermischt und in den Muskel injiziert.
  • OzoPunktur
    Unterspritzung von Akupunkturpunkten mit Ozon.
  • Äußerliche Anwendung
    Begasung der Haut, Ozonwasser, ozonisiertes Olivenöl.

Bei welchen Erkrankungen wird die Ozon-Therapie angewendet?

  • Große Eigenblutbehandlung (GEB)
  • Aktivierte Arthrosen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Osteoporose
  • bei allen Formen von Durchblutungsstörungen
  • bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Gicht.
  • Infektneigung und virale Erkrankungen wie Hepatitis, Herpes simplex, Herpes zoster usw.
  • Krebsnachbehandlung
  • Autoimmunerkrankungen wie MS
  • Entzündliche Darmerkrankungen

Intraartikuläre Injektionen

  • Aktivierte Arthrosen
  • Entzündliche Gelenkerkrankungen
  • Rheumatische Erkrankungen

Darminsuflation

  • alle Anwendungsmöglichkeiten der Großen Eigenblutbehandlung
  • Entzündliche Darmerkrankungen
  • Fisteln
  • Pilzbefall (Mykosen)
  • Immunstimmulation

Kleine Eigenblutbehandlung (KEB)

  • Akute Infekte
  • Hauterkrankungen
  • Allergien im Sinne von Umstimmungsbehandlung

Gegenanzeigen

  • Gerinnungsstörungen und Blutungsneigung
  • frischer Schlaganfall oder Herzinfarkt
  • Überfunktion der Schilddrüse
  • Alkoholmissbrauch

Oxyvenierung

Sauerstoff-Therapie nach Dr. Regelsberger

Die Zufuhr von medizinischem Sauerstoff mit einem geforderten Reinheitsgrad von 99,97% wurde von Dr. H.S. Regelsberger in über 30-jähriger Forschungsarbeit zu einer gefahrlosen, nebenwirkungsfreien und praxisgerechten Therapiemethode entwickelt.
Das Einbringen von Sauerstoff auf intravenösem Wege, langsam und exakt dosiert, in geringen Mengen (10-60 ml) über einen längeren Zeitraum (3 – 6 Wochen), mit speziell dafür entwickelten Geräten, wird Oxyvenierung genannt.

Zahlreiche Heilpraktiker und Ärzte wenden heute die Oxyvenierungstherapie in Praxen, Kliniken und Sanatorien erfolgreich bei einer Vielzahl von Indikationen an. Sie nutzen die biologischen Wirkungen des intravenös verabreichten Sauerstoffes zur Prophylaxe und Therapie verschiedener Krankheitsbilder.
Sauerstoff fördert die Fließeigenschaft des Blutes, die zelluläre Stoffwechselleistung, die Vitalität und wirkt so der Alterung entgegen.
Hieraus erklärt sich der breitgestreute Einsatzbereich für eine intravenöse Sauerstofftherapie (Oxyvenierung) und die erfolgreiche Therapie unterschiedlicher Krankheitsbilder.

Wichtige Einsatzbereiche:

  • Durchblutungsstörungen allgemein
    Venöse, arterielle, lymphogene mit Ödembildung, trophische Störungen, Ulzera
  • Cerebrale Durchblutungsstörungen
    Hirn-Minderdurchblutung, nach Schlaganfällen, Gedächtnisstörungen, Migräne, Krampfanfälle
  • Coronare Durchblutungsstörungen
    Herzkrankheiten mit Angina pectoris, Herzinfarkt-Nachbehandlung, Herzinsuffizienz
  • Periphere Durchblutungsstörungen
    Arterielle Hypertonie, Claudicatio intermittens, vor operativen Maßnahmen, z.B. Bypass oder Amputation, Raucherbein
  • Vasomotorische Durchblutungsstörungen
    Migräne
  • Abwehrschwäche
    Therapieresistente Rhinoconjunctivitis saisonalis (Heuschnupfen), Asthma bronchiale, asthmatoide Bronchitis
  • Allergisch-entzündliche Erkrankungen
    Allergischer Schnupfen, Heuschnupfen, Asthma bronchiale, chronische Ekzeme, Neurodermitis, Darmerkrankungen (z.B. Colitis ulcerosa) und entzündliche rheumatische Erkrankungen
  • Hautkrankheiten
    atopische Dermatitis (Neurodermitis), Schuppenflechte, chronische Ekzeme, Psoriasis, Akne vulgaris
  • Gehirn und Nervensystem
    Crebrale Krampfleiden jeglicher Äthiologie, Zustand nach Schlaganfall
  • Harn- und Geschlechtsorgane
    Chronische Glomerulo- und Pyelonephritis, zur Diureseförderung, Nephrogene Hypertonie, Niereninsuffizienz, Dialysepatienten, chronische Prostatitis
  • Sinnesorgane
    Sehstörungen bei okulären Durchblutungsstörungen, Retinitis pigmentosa, Glaukom, atogene Gleichgewichtsstörungen, Tinnitus, Morbus Menierè, Hörsturz, Ohrgeräusche, Schwindel
  • Sonstige Indikationen
    Erschöpfungszustände, zur Minderung von Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie.

Die Oxyvenierung verbietet sich bei allen akuten Erkrankungen wie z.B. Hirntraumen, größere offene Blutungen, Herzinfarkt im akuten Stadium, fieberhafte Infekte, Status asthmaticus.

So wirkt die Oxyvenierung

In Abhängigkeit der verabreichten Sauerstoff-Menge baut sich die Wirkung des intravenös zugeführten Sauerstoffes langsam auf:
1. Spontanwirkung während der Oxyvenierung
2. Nachwirkung, 4 bis 6 Wochen nach Therapieende
3. Spätwirkung, bis zu 1 Jahr nach der Therapie

Dauer der Oxyvenierungsbehandlung

Erstbehandlung: 4 Wochen (möglichst täglich, außer an den Wochenenden).
Nachbehandlung: 2 Wochen (Nachbehandlungen können je nach Schwere der Krankheit im Abstand von 4-6 Monaten notwendig werden).

Was ist während der Oxyvenierungsbehandlung zu beachten?

In den Wochen der Sauerstoffbehandlung wird mäßige körperliche Betätigung empfohlen. Nikotin vermindert die Wirkung der Oxyvenierungsbehandlung ganz erheblich und kann zu einer Unverträglichkeit des Sauerstoffes führen. Darum darf während der gesamten Behandlungszeit nicht geraucht werden.

Die Sauerstoffbehandlung bewirkt keine Veränderung des Quickwertes bei Marcumarbehandlung.

Objektive Wirkungen

  • Anstieg der Eosinophilen: Vermehrung der absoluten und relativen Werte um ein Vielfaches (je nach Menge des zugeführten Sauerstoffes).
  • Anstieg der Basophilen: Verdopplung der absoluten Anteile Basophile, Leukozyten sind stark heparinhaltig. Ihre Vermehrung spielt u.U. eine Rolle bei der oxyvenbedingten Durchblutungsverbesserung.
  • Vermehrung der Anzahl der Antikörper nach der Oxyvenierung, parallel zum Anstieg der Eosinophilen.
  • Blut-pH-Werte normalisieren sich.
  • Blutviskosität wird vermindert, Abfall des Hämatokrits und Anstieg von Hb-O2.
  • Es kommt durch die anregende Wirkung des oxyvenierten Sauerstoffes bei vielen Stoffwechselvorgängen zu Normalisierungstendenzen. Erkennbar an folgenden labor-chemischen Parametern: Milchsäure, Harnsäure, Harnstoff, Albumin/Globuliquotient, Lipoproteine, Cholesterin, Cortisol.
  • die Mikrozirkulation wird gefördert, ruhende Kapilaren werden geöffnet. Mittels akraler Oszillografie, Thermografie und Ultraschall-Doppler Druckmessung lassen sich diese Wirkungen belegen.

Literatur: Franz J. Kreutzer „Intravenöse Sauerstofftherapie“ 1. Auflage 2013

Bitte beachten Sie:
Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.