Heilpraktikerin Carmen Jagiella | Naturheilkunde Dresden | Der Darm
20043
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Der Darm

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Der Darm

Die Stabilisierung und Regeneration

Die Stabilisierung und Regeneration des im Darm lokalisierten Abwehrsystemes, seiner Schleimhautbarriereschranke zwischen körperlicher Innen- und Außenwelt sowie als Resorptionsorgan für unsere Nahrung stellt einen wichtigen therapeutischen Teilaspekt der Original – Cellsymbiosistherapie®  nach Dr. med. Heinrich Kremer dar. Die Labor kontrollierte Regeneration oder Therapie dieses potentiell geschädigten Systemes ist nach meiner Beobachtung von ebenso fundamentaler Bedeutung wie die anderen zu berücksichtigende Therapiekonzeptpunkte der Cellsymbiosistherapie® .

Die Stabilisierung, Regeneration sowie der Schutz der Schleimhäute des Darmes ist nicht nur wegen der Tatsache, dass 80 Prozent des spezifischen Immunsystems in den Darmschleimhäuten und seiner unmittelbaren Umgebung lokalisiert sind, sondern dass hier alle für die Aufrechterhaltung der Mitochondrienfunktion notwendigen essentiellen Mikro- und Makronährstoffe wie verordnete Rezepturen resorbiert werden müssen.

Dieser Text soll Ihnen helfen, Ursachen und Zusammenhänge dieser Erkrankungen zu verstehen. Wir wollen erreichen, dass der Mensch aufgeklärt ist und kritischer mit Nahrungsmitteln umgeht. Wir alle könnten wesentlich gesünder sein und älter werden, wenn wir ein wenig mehr auf einen gesunden Darm achten würden. Der Darm ist die Wurzel unseres Körpers, wie bei einem Baum, der ein gesundes Wurzelwerk benötigt, um gesund zu wachsen.

Die Themen im Einzelnen:

  • Mögliche Erkrankungen durch einen kranken Darm
  • Der Darm ist schuld ?
  • Leaky-Gut-Syndrom
  • Entzündungsstoffwechsel
  • Darmgesunde Ernährung
  • Probiotika
  • Warum effektive Mikroorganismen?

Mögliche Erkrankungen durch einen kranken Darm

  • Migräne
  • Allergien
  • Neurodermitis
  • Heuschnupfen
  • Asthma
  • Chronische Schmerzleiden
  • Rheuma
  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Chronische Darmerkrankungen
  • Immunsystemerkrankungen
  • Herz- und Blutgefäßerkrankungen
  • Chronische Müdigkeit
  • Konzentrationsmangel
  • Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom

Der Darm ist schuld ?

Eine gesunde Darmflora besteht aus 400 verschiedenen Bakterienstämmen. Diese Bakterien leben mit uns in einer Symbiose und bilden das Immunsystem der Darmschleimhaut-Oberfläche. Der Darm eines Babys ist steril. Erst während der Geburt und durch das Stillen beginnt die Besiedlung des Darms mit Bakterien. Diese Bakterien besiedeln den Darm wie einen Rasenteppich. Wir besitzen zehn mal mehr Darmbakterien als eigene Körperzellen.

Das gesunde Milieu der Darmflora kann sich im Laufe des Lebens durch Fehlernährung, Medikamente, Konservierungsstoffe und andere Lebensmittelzusätze so verändern, dass es zu einem Ungleichgewicht zwischen den gesunden und krankmachenden Darmbakterien kommt. Die krankmachenden Bakterien können sich in dem gestörten Darmmilieu übermäßig vermehren, indem sie unverdaute Nahrung durch Gärung verwerten und saure Giftstoffe produzieren.

Bei diesen Giftstoffen handelt es sich um giftige Abbauprodukte der Bakterien, die dann über die Darmschleimhaut ins Blut gelangen. Durch eine über Wochen und Monate bestehende Dysbiose (krankmachende Darmflora) kann es zur Veränderung der Darmschleimhaut und der Darmwände kommen. Dies führt zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand (durch eine einfache Stuhluntersuchung erkennbar). Dies kann eine mögliche Ursache vermehrten Aufnahme von zu groß molekularen Nahrungsmitteleiweißen sein, was zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen kann. Aber auch eine vermehrte Toxinaufnahme durch die porösen Schleimhäute hindurch in das Körperinnere kann dadurch entstehen. Auf diese Weise können chronische Entzündungsprozesse im Körper entstehen. Die Darmschleimhaut kann mit einem Maschennetz verglichen werden, welches so dicht ist, dass (große) Giftstoffmoleküle es nicht durchdringen können. Bei einer Dysbiose (krankmachende Darmflora) zieht sich die Darmschleimhaut jedoch zurück, wodurch die Maschen infolge der ständigen Schleimhautbelastung immer größer werden, so dass Giftstoffmoleküle in zunehmendem Maße die Darmwand durchdringen können (vergleichbar mit einem Maschendrahtzaun).

Bedingt dadurch wird auch das Immunsystem zunehmend geschädigt. Denn etwa 80 Prozent unseres Immunsystems stehen in direktem Zusammenhang mit dem Darm.

Leaky-Gut-Syndrom

In der Medizin werden diese Veränderungen der Darmschleimhaut als „Leaky-Gut-Syndrom” bezeichnet (der leckende Darm). Nicht nur die krankhaften Darmbakterien oder Pilze bilden Verdauungsgifte. Auch von gesunden Bakterien werden bestimmte Verdauungsgifte produziert, welche von einer gesunden Schleimhaut zurückgehalten werden und nicht in den Körper gelangen können. Beim „Leaky-Gut-Syndrom” ist die Schleimhaut so gestört, dass auch normale Verdauungsgifte in den Körper gelangen. Durch eine einfache Stuhluntersuchung lässt sich die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut genau bestimmen. Hier wird das Alpha 1 Antitrypsin bestimmt. Erhöhte Werte zeigen dann eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut an.

Die Regeneration, d.h. die Wiederherstellung der Schleimhautfunktion, dauert nach unserer Beobachtung bis zu anderthalb Jahre. In dieser Zeit ist es wichtig, den Darm bzw. die Darmschleimhaut mit den richtigen, gesunden Bakterien durchgehend zu therapieren.

Ziel ist es, die erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut wieder zurückzubilden und eine intakte Darmflora aufzubauen. Eine gesunde Darmschleimhaut nimmt keine Allergene auf, da diese durch das in der Schleimhaut befindliche Immunsystem sofort zerstört werden. Beim „Leaky-Gut-Syndrom” können Allergene ungehindert die Darmwand durchdringen und so eine generalisierte Allergie oder eine Nahrungsmittelallergie auslösen. Um zu verhindern, dass Allergene auf diese Weise in den Körper gelangen, muss sich die Schleimhaut wieder regenerieren und schließen. Dazu ist es notwendig, probiotische, effektive Mikroorganismen über einen längeren Zeitraum anzuwenden, da diese speziellen Mikroorganismen die Darmschleimhaut ernähren, reinigen und die Schleimhautfunktion wieder herstellen können.

Entzündungsstoffwechsel

Gelangen große Mengen an sauren Giften durch das „Leaky-Gut-Syndrom” in den Körper, ist er gezwungen, den größten Teil dieser Gifte im Gewebe abzulagern. Dies trifft umso mehr zu, je intensiver die Darmschleimhautfunktionen gestört sind.

Giftdepots sind z.B. die Muskulatur, das Bindegewebe und die Fettzellen. Der Körper versucht zunächst, die Gifte aus dem Stoffwechsel zu schleusen, indem er sie in den Depots ablagert. Wenn eine bestimmte Konzentration an Giften erreicht ist, kann der Körper hierauf mit einer Entzündung reagieren. Über diese Entzündungsprozesse ist der Körper in der Lage, einen Teil der Gifte wieder abzubauen.

Darmgesunde Ernährung

Eine vernünftige Ernährungsumstellung ist unabdingbar, um den Darm wieder in Ordnung zu bringen. In erster Linie kommt es darauf an, gärungsfreie Lebensmittel zu essen, also Nahrungsmittel, die im Darm nicht zu Gärungsprozessen und Blähungen führen. Gärung kann Zellschädigungstoxine produzieren, denn durch Gärungsprozesse kommt es unter anderem auch zur Produktion von Fuselalkoholen, welche einen leberschädigenden Einfluss haben können.

Es gibt sehr viele allgemeine Ernährungsrichtlinien. Die einen meinen, Vollkornernährung sei richtig, die anderen essen rein vegetarisch oder sonstige Ernährungsvariationen, die häufig kritik- und ahnungslos praktiziert werden. Diese Ernährungslehren gelten in der Regel für gesunde Menschen und sind nicht uneingeschränkt auch gut bei einem kranken Darm, unter dem laut Statistik wohl bereits 80 Prozent der Bevölkerung leiden. Das folgende Kapitel soll Ihnen, solange wie der Darm belastet ist, eine wichtige Ernährungshilfe sein. Im Rahmen der Cellsymbiosistherapie®  nach Dr. med. Heinrich Kremer bemühen wir uns, über den Lebensmittelantikörpertest Pro Immun M®  (siehe dort), aber auch über ergänzende Stuhlanalysen, bei den die Verdauungsleistung (Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse) untersucht werden soll, auf ein gesundes Optimum einzustellen.

Probiotika

Probiotika sind Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, die lebensfähige Bakterien zum Aufbau der Darmflora enthalten. Probiotika haben dort ihren berechtigten Einsatz, wo eine Milieuumstellung der Darmflora erreicht werden soll.

Probiotika mit effektiven Mikroorganismen sollen die Darmflora durch ihren Gehalt an lebensfähigen speziellen Milchsäurebakterien wieder ins richtige Milieu bringen und auf natürliche Weise Fäulnisbakterien, Pilze, Gärungsbakterien und Krankheitserreger verdrängen. Dort, wo keine schadhaften Bakterien sind, werden auch keine Gifte produziert.

Wie lange sollte man ein Probiotikum einnehmen ?

Nach meiner Erfahrung kann es sinnvoll sein solche Präparate mindestens 1,5 Jahre einzunehmen. Dies ist allerdings immer abhängig vom Gesundheitszustand des Patienten und den Stuhllaboruntersuchungen, mittels derer ich den Behandlungserfolg dokumentier.

Warum effektive Mikroorganismen?

Effektive Mikroorganismen sind lebende Bakterien, die normalerweise in vielen gesunden und natürlichen Lebensmitteln enthalten sein sollten. Effektive Mikroorganismen sind als Nahrungsmittel dort sinnvoll, wo es gilt, einem erhöhten Bedarf zu entsprechen, wenn dieser durch normale Lebensmittel nicht mehr gedeckt wird.

Eine gleichgewichtige natürliche Darmflora ist für eine gesunde Verdauung wichtig. Eine gesunde Verdauung verbessert die Bioverfügbarkeit vieler wichtiger Vitalstoffe, die wir mit der Nahrung aufnehmen, z.B. bestimmte Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Eisen, Zink sowie Kupfer und Vitamine, die teilweise in der Darmflora selbst gebildet werden.

Eine ausgewogene Darmflora ist für unser Abwehrsystem von großer Bedeutung. Eine gesunde Darmflora steht einer Verbreitung von Krankheitserregern im Darm entgegen.
Eine gesunde Darmflora ist auch wichtig für die Funktionen der Darmschleimhaut, die verhindert, dass Verdauungsgifte und allergen (allergisch) wirkende Stoffe vom Darm in den Körper wandern und dort den Zellstoffwechsel beeinflussen.

 

 

 

Copyright by HP Ralf Meyer und HP Carmen Jagiella – www.hp-meyer.de Akademie für Cellsymbiosistherapie®

Bitte beachten Sie:
Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.