Eigenblutbehandlung
Im 19.Jahrhundert wurde in der abendländischen Medizin erkannt, dass das aus dem Organismus entnommene und sofort zurückinjizierte Blut zu einer Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte führt und damit Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden können.Erste Erfahrungen reichen bis in das Jahr 1876 zurück. 1905 erkannte August Bier, dass ein Knochenbruch weitaus schneller heilte, wenn sich an der Bruchstelle ein Bluterguss entwickelte.
Die Reaktionsvorgänge nach der Injektion von Eigenblut wurden inzwischen umfassend erforscht und beschreiben unter anderem eine lokale Stoffwechselsteigerung und Auslösung von Immunreaktionen im Sinne der Antikörperbildung. Diese findet lokal und im gesamten Organismus statt. Die allgemeine Abwehrlage wird gesteigert, was Heilung günstig beeinflussen kann.
In Zusammengabe mit Homöopathischen Medikamenten wird die Wirkung spezifiziert und auf die Erkrankung abgestimmt. Entnommen wird eine kleine Menge Blut aus der Vene des Patienten, das danach sofort in der Problemzone zurückgespritzt wird.
Literatur: Krebs,Harald: Eigenbluttherapie. Methoden Indikationen
Praxis.4.Auflage
Urban&Fischer München.Jena 1999
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